Der PMFA-Kanon
Ein Gesetz, kein Framework
PMFA wird durch einen Kanon regiert—
eine Reihe nicht verhandelbarer Ausführungsgesetze.Diese Gesetze sind keine Best Practices.
Sie sind erzwungene Invarianten.Verstöße führen zu undefiniertem Verhalten.
Canon I — Goldener Pfad
Es gibt genau einen legalen Ausführungspfad:
UI → Intent → Kernel → Event → Projektion → Realität
Jeder alternative Pfad ist ein konstitutioneller Verstoß.
Es gibt keine Abkürzungen.
Es gibt keine Ausnahmen.
Es gibt kein 'nur dieses eine Mal'.
Canon II — No-Engineering-Prinzip
Geschäftsverhalten kann sich in der Produktion ändern—
ohne Codeänderungen, Builds, Deployments oder Ausfallzeiten.
Engineering ist auf der Verhaltensebene verboten.
Engineering existiert unterhalb des Gesetzes, niemals darüber.
Canon III — Determinismus
Bei gleichen Eingaben
produziert PMFA das gleiche Ergebnis—immer.
Dies ermöglicht:
• Replay
• Audit
• Erklärung
• Korrektur
• Regulatorisches Vertrauen
Canon IV — Strukturelle Mandantenfähigkeit
Mandantenisolation ist strukturell, nicht bedingt.
Keine Mandantenidentifikatoren.
Keine gemeinsamen Tabellen.
Keine Auswege.
Isolation wird durch Gesetz erzwungen.
Canon V — Unumkehrbarkeit
Ereignisse sind unveränderlich.
Entscheidungen sind dauerhaft.
Geschichte kann nicht umgeschrieben werden.
Korrekturen sind neue Ereignisse—keine Mutationen.
Rollback ist Kompensation, nicht Rückgängigmachen.
Die Vergangenheit ist konstitutionelles Protokoll.
PMFA verlässt sich nicht auf Vertrauen. PMFA schafft Vertrauen.
Übersicht
Was der Kanon ist und wie er verwendet wird
Essays
40 kanonische Essays—die vollständige Doktrin
Index
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