PMFA

Das PMFA-Ausführungsmodell

Alle Geschäftsrealität wird durch eine rechtmäßige Pipeline produziert.

UI drückt Intent aus
Kernel validiert Intent gegen Gesetz
Events zeichnen unveränderliche Wahrheit auf
Projektionen leiten beobachtbaren Zustand ab
Realität wird erklärbar und wiederholbar

Es gibt keine Mutation.

Es gibt keine Überschreibung.

Es gibt keine stille Änderung.


Event-Sourced-Kern

Jede Aktion ist ein Ereignis. Ereignisse sind unveränderlich. Der aktuelle Zustand ist immer eine Projektion aller Ereignisse. Dies ist kein Muster—es ist eine Anforderung. Systeme, die den Zustand direkt mutieren, sind nicht PMFA-konform.

Policy-Engine

Geschäftsregeln sind nicht im Code verstreut. Sie leben in einer dedizierten Richtlinienebene, die ausführbar, testbar und überprüfbar ist. Richtlinienänderungen sind versioniert und nachverfolgbar.

Kernel-/Erweiterungs-Trennung

Der Kernel ist heilig. Er enthält Invarianten, die nicht verletzt werden können. Erweiterungen können Funktionalität hinzufügen, aber das Kernel-Verhalten nicht modifizieren. Diese Trennung ist absolut.

Temporales Modell

Zeit ist eine erstklassige Dimension. Jedes Faktum hat eine Gültigkeitszeit und eine Transaktionszeit. Rückwirkende Änderungen werden verfolgt, nicht versteckt. Das System weiß, was es wann wusste.

Projektionsinfrastruktur

Lesemodelle sind Projektionen. Sie können jederzeit aus Ereignissen neu aufgebaut werden. Sie sind für Abfragen optimiert, aber nie die Quelle der Wahrheit.

Audit by Design

Audit ist keine Funktion. Es ist eine Konsequenz der Architektur. Da alle Zustandsänderungen Ereignisse sind und alle Ereignisse unveränderlich sind, ist jedes auf PMFA aufgebaute System inhärent überprüfbar.

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