ORACLE PILLAR #1
Warum Oracle‑Systeme in Produktion scheitern (und wie man das verhindert)
Produktionsausfälle sind keine Unfälle — sie sind Folgen von Designentscheidungen.
ORACLE PILLAR #1
Produktionsausfälle sind keine Unfälle — sie sind Folgen von Designentscheidungen.
Die meisten Oracle‑Systeme scheitern nicht, weil Oracle unzuverlässig ist.
Sie scheitern, weil das System um Oracle herum nicht dafür gebaut wurde, Zeit, Druck und Prüfung zu überleben.
Jahrelang wirkt alles stabil — bis Migration, Audit, Datenwachstum oder Teamwechsel die Schwächen offenlegen.
Die realen Probleme sind architektonisch: überschreibbare Historie, implizite Verantwortung, nicht getesteter Recovery‑Pfad, und Audits, die auf Erklärungen statt auf Beweise angewiesen sind.
Wenn Oracle auf Speicher reduziert wird, entscheidet die Anwendung die Wahrheit — und das System kann sich nicht mehr erklären.
UPDATE ohne Kontext löscht Vergangenheit. Das System wirkt korrekt, verliert aber seine Fähigkeit zur Selbst‑Erklärung.
Logs sind kein Beweis. Sie sind unvollständig, nicht autoritativ und rechtlich schwach.
Architektureller Grundsatz: geschäftsrelevante Fakten werden niemals überschrieben.
Backup‑Erfolg beweist nur, dass Daten kopiert wurden — nicht, dass das System wiederherstellbar ist.
Ohne Historie wird Recovery zu Interpretation. Data Guard repliziert auch falsche Zustände.
Wenn Zustand rekonstruierbar ist, wird Backup zur echten Absicherung.
Optimierungen ohne dokumentierte Intention werden zur technischen Schuld und blockieren Migrationen und Upgrades.
Migrationen sind historische Ereignisse, keine Kopierjobs. Wenn Gründe nicht dokumentiert sind, steigt das Risiko dauerhaft.
Audits verlangen Beweise, nicht Erklärungen. Compliance muss im Systemdesign verankert sein.
Wir reparieren keine Systeme ohne Diagnose.
Wenn Sie wissen wollen, welche Failure‑Patterns in Ihrem System existieren, starten Sie mit einer oracle system diagnostic.
Verwandt: Architektur, die Wahrheit erzwingt